Pharma

Deagglomeration von Wirkstoffen

Bei der Herstellung pharmazeutischer Produkte bilden sich in den Vorstufen häufig Agglomerate – vor allem bei Gemischen aus Pulvern und Flüssigkeiten. Für den weiteren Prozess müssen diese Klumpen aufgelöst und die Rohstoffe zerkleinert werden; dieser Vorgang heißt Wirkstoffdeagglomeration.

Rotor/Stator-SystemOptimale Zerkleinerung von Feststoffen in der Flüssigkeit.
In wenigen MinutenAgglomeratfreie Lösungen in kurzer Zeit.
Höhere DosiergenauigkeitHomogenere Suspensionen und schneller gelöste Wirkstoffe.

Warum ein Rührwerk allein nicht reicht

Ein konventionelles Rührwerk kann Agglomerate nicht zuverlässig auflösen. Moderne Prozessanlagen mit integrierten, leistungsfähigen Rühr- und Homogenisiersystemen sind dafür dagegen bestens geeignet.

Ihr Rotor/Stator-System zerkleinert die Feststoffe optimal und vergrößert gleichzeitig die Oberfläche des Pulvers in der Flüssigkeit. So entstehen in wenigen Minuten agglomeratfreie Lösungen.

Vorteile der Wirkstoffdeagglomeration

Durch das Zerteilen der Agglomerate wird die gesamte Partikeloberfläche für die Flüssigkeit zugänglich. Das bringt mehrere Vorteile:

  • Wirkstoffe lösen sich schneller und gleichmäßiger
  • Suspensionen werden homogener
  • die Dosiergenauigkeit steigt
  • bei schwer löslichen Wirkstoffen kann eine feinere Partikelgröße die Lösungsgeschwindigkeit und damit die Bioverfügbarkeit verbessern

Für eine echte Mikronisierung auf wenige Mikrometer kommen meist Strahlmühlen, Perlmühlen oder Hochdruckhomogenisatoren zum Einsatz. Der Rotor/Stator-Homogenisator übernimmt vor allem das Deagglomerieren, Benetzen und Dispergieren.

FAQ: Wirkstoffdeagglomeration

Was versteht man unter Wirkstoffdeagglomeration?

Das Auflösen von Agglomeraten und Klumpen, die sich beim Mischen pulverförmiger Wirkstoffe mit Flüssigkeiten bilden. Ziel ist eine feine, gleichmäßige Verteilung jedes einzelnen Partikels.

Warum reicht ein normales Rührwerk nicht aus?

Ein Rührwerk erzeugt kaum Scherkräfte. Agglomerate bleiben erhalten, Pulvernester entstehen. Erst die hohe Scherung im Rotor-Stator-Spalt eines Homogenisators zerteilt sie zuverlässig.

Welche Vorteile bringt eine gute Deagglomeration?

Kürzere Löse- und Prozesszeiten, homogene Wirkstoffverteilung, höhere Dosiergenauigkeit und eine größere wirksame Partikeloberfläche, was Lösungsgeschwindigkeit und Bioverfügbarkeit verbessern kann.

Wie werden Pulver optimal eingearbeitet?

Per Vakuum-Pulvereinzug direkt in die Scherzone des Homogenisators unter dem Flüssigkeitsspiegel, sodass jedes Partikel sofort benetzt wird.

Bietet SEEFRIED Lösungen zur Deagglomeration?

Ja, mit Verfahrensberatung, Versuchsplanung und passenden Homogenisiermischern, auch gebraucht.