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Liposome herstellen

Liposome sind kugelige Partikel aus Lipidmembranen mit einer Größe zwischen etwa 20 und mehreren hundert Nanometern. Sie schließen eine wässrige Phase ein und eignen sich deshalb als Träger für Wirkstoffe.

20 nm bis mehrere 100 nmKugelige Lipidpartikel mit wässrigem Kern.
Regelbarer EnergieeintragScherenergie vom intensiven Homogenisieren bis zum schonenden Umpumpen.
Automatisch gesteuertGeregelte Durchflussmessung sichert den Energieeintrag.

Aufbau von Liposomen

Die Membranhülle eines Liposoms besteht aus einer Doppelschicht von Molekülen. Diese besitzen einen unpolaren, fettliebenden (lipophilen) und einen polaren, wasserliebenden (hydrophilen) Teil. Solche Moleküle bezeichnet man als amphiphil.

Für die Herstellung von Liposomen werden häufig Hochdruckhomogenisatoren und Ultraschall eingesetzt. Ebenso eignen sich moderne Rotor-Stator-Homogenisatoren.

Anforderungen an die Prozessanlage

Neben hoher Leistungsfähigkeit und Flexibilität sollte die Anlage Platz für zusätzliche Komponenten bieten, etwa eine geregelte Durchflussmessung. Damit lässt sich der Energieeintrag vollautomatisch steuern und sicher einhalten. Außerdem wichtig:

  • große Bandbreite an Scherintensität – vom intensiven Homogenisieren bis zum schonenden Umpumpen und Austragen
  • stufenlose Drehzahlverstellung von Rührwerk und Homogenisator
  • Reversierbetrieb
  • radiale und vertikale Durchmischung

So deckt eine Anlage alle Herstellungsstufen der Liposomenproduktion ab.

FAQ: Liposome herstellen

Was sind Liposome?

Liposome sind kugelförmige Vesikel aus einer Lipid-Doppelschicht (meist Phospholipide), etwa 20 nm bis mehrere hundert nm groß, die einen wässrigen Kern einschließen. Sie transportieren hydrophile und lipophile Wirkstoffe in Arzneimitteln und Kosmetik.

Wie werden Liposome industriell hergestellt?

Lipide werden hydratisiert und die entstehenden Vesikel durch Energieeintrag zerkleinert: mit Rotor-Stator-Homogenisatoren, Hochdruckhomogenisatoren, Ultraschall oder Extrusion.

Kann man Liposome mit einem Rotor-Stator-Homogenisator herstellen?

Ja, für viele Anwendungen. Entscheidend ist ein reproduzierbarer, regelbarer Energieeintrag, z. B. über stufenlose Drehzahl und Durchflussmessung im Umlauf. Für sehr kleine Vesikel wird oft zusätzlich hochdruckhomogenisiert.

Worauf kommt es bei der Anlage an?

Große Bandbreite der Scherintensität von maximaler Homogenisierung bis zum schonenden Umpumpen, Temperaturführung, Vakuum, GMP-Design sowie CIP/SIP.

Unterstützt SEEFRIED bei der Liposomenherstellung?

Ja, mit Verfahrensberatung, Versuchsplanung und passenden Homogenisieranlagen für Liposome und Nanoemulsionen.